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Spangenberg: Terror-Ermittlungen ausgeweitet

Spangenberger unter Verdacht - Behörden weiten Terror-Ermittlungen aus

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Symbolbild

Die Terrorermittlungen gegen einen 20-Jährigen aus dem nordhessischen Spangenberg sind auf weitere Personen ausgeweitet worden. Ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte am Freitag entsprechende Aussagen von Innenminister Peter Beuth (CDU) im Innenausschuss des Landtags.

Nähere Angaben machte der Minister mit dem Verweis auf das laufende Verfahren nicht. Mehrere Medien hatten über die Ausweitung der Ermittlungen berichtet. Bei dem 20-Jährigen waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft unter anderem rund 600 selbstgebaute Kleinsprengkörper gefunden worden. Auch ein rassistisches Manifest wurde demnach entdeckt. Der Auszubildende sitzt sich seit Mitte September in Untersuchungshaft.

Ermittlungen auch wegen Kinderpornografie

Die Vorwürfe lauten auf Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz. Außerdem werde wegen Kinderpornografie und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt, teilte Beuth im Landtagsinnenausschuss mit.

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