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Protest gegen Rüstungsindustrie: Ausschreitungen und Verletzte

Protest gegen Rüstungsindustrie - Ausschreitungen und Verletzte in Kassel

Bei Protesten gegen die Rüstungsindustrie in Kassel ist es am Freitag zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen – die Polizei setzte Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Polizei als auch die Aktivisten vom Bündnis „Rheinmetall Entwaffnen“ sprachen von mehreren Verletzten auf ihren Seiten.

Gekracht hat es am frühen Morgen bei einer Blockade vor dem Werkstor des Panzerherstellers Krauss-Maffei Wegmann. Zudem versuchten einzelne Personen ein Tor des Rüstungsunternehmens zu überklettern und eine Polizeiabsperrung zu durchbrechen. Demonstranten hätten auch mit Gegenständen einer Baustelle geworfen und einer Beamtin den Helm abgerissen, sagt eine Polizeisprecherin zu FFH. Es gab zwei Festnahmen.

FFH-Reporter Marcel Ruge berichtet aus Kassel

Aufzug mit 200 Teilnehmern in Kassel

Später zogen dann noch rund 200 Menschen durch Kassel, ein Polizeihubschrauber kreiste über der Stadt. Es folgte eine Kundgebung mit 300 Teilnehmern vor dem Werk von Rheinmetall. Für Samstagmittag ist eine Demo mit Start am Hauptbahnhof geplant. Die Polizei rechnet aber nicht mit neuen Ausschreitungen. Das antimilitaristische Bündnis "Rheinmetall Entwaffnen" richtet sich gegen Waffenlieferungen von Rheinmetall und weiteren Rüstungskonzernen, auch im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine.

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