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Maulkorb für sprechenden Elch auf Weihnachtsmarkt

Kasseler WeihnachtsmarktMaulkorb für sprechenden Elch

Maulkorb für einen sprechenden Elch auf dem Kasseler Weihnachtsmarkt. Die Tourismusgesellschaft der Stadt hat dem Roboterkopf über einem Glühweinstand Redeverbot erteilt. Er störe die einheitliche Beschallung auf dem Markt, sagte ein Sprecher. Zuerst hatte die HNA über das Thema berichtet.

18.000 Euro hat der Elch gekostet

18.000 Euro hat Schausteller Ingo Beinhorn für den Elch auf den Tisch gelegt. Doch nun hängt er stumm über seinem Glühweinstand hier am Königsplatz. Vor dem Maulkorb hatte der Elch über die Sehenswürdigkeiten der Stadt gesprochen - und auch gesungen.

Kassel Marketing: "Kein Stand darf Musik machen"

Doch das passt nicht ins Konzept, hat Lars Reichert von Kassel Marketing zu FFH gesagt. Mit Ausnahme der Karussells dürfe kein Stand Musik machen. Bei den Weihnachtsmarkt-Besuchern trifft die Entscheidung größtenteils auf Unverständnis, zeigt eine kleine FFH-Umfrage. Hin und wieder hätte der Elch doch ruhig mal etwas erzählen dürfen.

Der sprechende Elch vom Kasseler Weihnachtsmarkt

Dieser Elchkopf auf dem Kasseler Weihnachtsmarkt soll künftig die Klappe halten!

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Marcel Ruge

Reporter:
Marcel Ruge

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