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Immer weniger Blumenläden in Hessen

Bilanz zum Valentinstag - Immer weniger Blumenläden in Hessen

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Symbolbild

Heute am Valentinstag brummt es traditionell in den Blumenläden bei uns in Hessen. Doch das Alltagsgeschäft wird für die Branche immer schwieriger. Allein in den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Floristen in Hessen um 20 Prozent zurückgegangen, sagt der Fachverband der hessischen Floristen in Frankfurt. Dazu kommt Nachwuchsmangel.

Konkurrenz durch Discounter wächst

Zum einen sind da die Discounter und Online-Händler, die den Floristen Konkurrenz machen. Blumen sind längst zum Billig-Artikel geworden, der mal eben an der Kasse mitgenommen oder per Mausklick bestellt wird.

Wer da als Florist nicht mit neuen Ideen dagegen hält, hat keine Chance, sagte Blumenhändler Heinrich Göllner aus Baunatal im FFH-Gespräch.

Nachgefragt: Wie groß ist die Konkurrenz durch Discounter?

Immer weniger Blumenläden in Hessen

Ulrike Linn vom Fachverband Deutscher Floristen in Hessen

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Einzelkämpfer mit 70 Stunden-Woche

Dazu kommt: Viele Geschäfte, die eigentlich gut laufen, finden keine Nachfolger. Immer weniger junge Menschen wollen Floristen werden. Denn das ist heute richtig harte Arbeit, häufig ist man als Florist Einzelkämpfer. 70 Stunden Arbeit pro Woche seien da keine Ausnahme, sagt der Floristenverband.

Nachgefragt: Wie groß sind die Nachwuchssorgen?

Immer weniger Blumenläden in Hessen

Heinrich Göllner, Florist aus Baunatal und Präsident vom Floristenfachverband

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Marcel Ruge

Reporter:
Marcel Ruge

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