Nachrichten > Nordhessen >

Kassel will fünf baufällige Schulen sanieren

Im Eiltempo - Kassel will 5 baufällige Schulen sanieren

© FFH-Archiv/Ruge

Die Offene Schule Waldau zählt zu den fünf Schulen, die schleunigst saniert werden sollen.

Rund 5000 Schüler in Kassel müssen sich in den nächsten Jahren auf riesige Baustellen an ihren Schulen einstellen. Denn die Stadt will fünf besonders baufällige Schulgebäude jetzt schleunigst sanieren. Rund 180 Millionen Euro sollen hier investiert werden. Zunächst muss aber noch das Stadtparlament zustimmen.

Rechtlicher Kniff beschleunigt Sanierung

Möglich ist die Sanierung im Eiltempo nur über einen rechtlichen Trick. Die Stadt überträgt die Schulen an eine eigene Tochtergesellschaft. Die lässt die Schulen sanieren und kassiert später Miete von der Stadt. Ohne diesen komplizierten Kniff hätte die Sanierung noch ewig auf sich warten lassen, sagt Oberbürgermeister Christian Geselle am FFH-Mikro. "Auf herkömmlichem Wege hätte es vielleicht zehn oder 15 Jahre gedauert - jetzt sind es etwa fünf Jahre, bis wir alle fünf Schulen angegangen haben."

Nachgefragt: Welche Rolle haben die Proteste der Schüler gespielt?

Kassel will fünf baufällige Schulen sanieren

Christian Geselle
Oberbürgermeister Stadt Kassel

Abspielen
0:00

Schülerproteste haben Sanierung gefordert

Die Schüler selbst haben übrigens genau eine solche schnelle Sanierung bei großen Demos zuletzt immer wieder gefordert. Das habe die Suche nach Lösungen auf jeden Fall beflügelt, sagt der OB. Ein genauer Zeitplan für die Schulsanierung steht noch nicht fest. Auch der Umfang und Ablauf der Sanierung steht noch in den Sternen. Diese Schulen sollen saniert werden:

  • Elisabeth-Knipping-Schule (Nord-Holland)
  • Georg-August-Zinn-Schule (Oberzwehren)
  • Johann-Amos-Comenius-Schule (Niederzwehren)
  • Offene Schule Waldau (Waldau)
  • Schule Hegelsberg (Philippinenhof/Warteberg)

Mehr zum Thema:

Inhalt wird geladen
Marcel Ruge

Reporter:
Marcel Ruge

nach oben