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Überschuss: Kassels Schuldenberg wird kleiner

Sechster Überschuss in Folge - Kassels Schuldenberg wird kleiner

© FFH/Ruge

Die ehemals hoch defizitäre Stadt Kassel hat zum sechsten Mal in Folge mehr Geld eingenommen als ausgegeben. "Der für das Jahr 2018 geplante städtische Überschuss in Höhe von 7,7 Millionen Euro konnte im Laufe des Haushaltsjahres mehr als verdreifacht werden", erklärte die Stadt am Montag. So erzielte Kassel ein Plus von 26,9 Millionen Euro. Die Gründe seien höhere Zuweisungen des Landes, erneut gestiegene Erträge aus der Gewerbesteuer und sehr gute Einnahmen durch den städtischen Anteil an der Einkommensteuer. Das Budget lag 2018 bei 858 Millionen Euro.

Noch rund 388 Millionen Euro Schulden

Kassel war früher als Armenhaus Hessens bekannt. Die Stadt mit rund 200 000 Einwohnern hatte vor sechs Jahren knapp 800 Millionen Euro Schulden. 2012 ging sie als erste Großstadt unter den Finanzschutzschirm des Landes Hessen. Im vergangenen Jahr baute Kassel 19,8 Millionen Euro städtische Schulden ab. "Damit beläuft sich der aktuelle Schuldenstand aber noch immer auf rund 388 Millionen Euro", sagte Oberbürgermeister Christian Geselle (SPD).

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