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Untersuchung nach Gondelabsturz verzögert sich

Hoher Meißner - Untersuchung nach Gondelabsturz dauert

© FFH/Ruge

Die Klärung des Gondelabsturzes mit drei Toten in Nordhessen verzögert sich. "Wir müssen auf einen Sachverständigen warten, der von der Staatsanwaltschaft beauftragt wurde", sagte ein Sprecher des Regierungspräsidiums (RP) Kassel am Donnerstag. Die Abteilung Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik des RP untersucht den Unfall. Die Staatsanwaltschaft wolle einen eigenen Sachverständigen für die Gondel und das sichergestellte Arbeitsmaterial haben. Dieser werde erst am nächsten Donnerstag (12. September) erwartet.

Gondel stürzte 50 Meter tief

Die Wartungsgondel war am Dienstag auf dem Berg Hoher Meißner aus noch ungeklärter Ursache 50 Meter in die Tiefe gestürzt. Die Insassen, drei Männer einer Berliner Firma, wurden tödlich verletzt. Sie hatten eine neue Antenne auf einem Sendemasten des Hessischen Rundfunks montieren wollen. Erste Ermittlungen deuten laut Ermittlern auf einen technischen Defekt im Bereich der Seilwinde hin. Die Leichen der Männer sollen zudem obduziert werden, wie die Polizei bestätigte.

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