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Tödlicher Zusammenprall - Radler zeigt Reue

Nach tödlichem Zusammenprall - Radler zeigt Reue vor Gericht

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Symbolbild

Nach einem tödlichen Zusammenstoß mit einer Seniorin hat ein 27-jähriger Radfahrer vor Gericht seine Schuld eingeräumt. "Ich weiß, dass ich an dem Tag einen Fehler gemacht habe und in einer Millisekunde eine falsche Entscheidung getroffen habe", sagte der Angeklagte beim Prozessauftakt vor dem Amtsgericht Kassel. Der ehemalige Radkurier muss sich dort wegen fahrlässiger Tötung verantworten.

Rote Ampel überfahren

Er hatte eine rote Ampel überfahren und war dabei mit der 82 Jahre alten Fußgängerin zusammengestoßen, die an ihren Verletzungen später starb.Der Unfall ereignete sich vor einem Jahr in Kassel. Der Student war damals mit einem Spezialrad für Bahnrennen auf einer Lieferfahrt. Dieses war laut Gutachten nicht verkehrssicher.

Opfer wurde auf die Straße geschleudert

Die Seniorin wurde durch die Wucht des Zusammenstoßes auf die Fahrbahn geschleudert und erlitt schwerste Verletzungen im Gesicht, am Brustkorb und an der Halswirbelsäule. Sie starb eine Woche später in der Klinik. 

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