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Ermittlungen gegen Göttinger Rathaus-Mitarbeiter

70.000 Euro veruntreut - Ermittlungen gegen Rathaus-Mitarbeiter

© dpa

Ein Mitarbeiter des Rathauses in Göttingen soll rund 70.000 Euro veruntreut haben.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen 44 Jahre alten Mitarbeiter der Stadtverwaltung Göttingen. Er soll insgesamt 70.000 Euro veruntreut haben. Zuvor hatte die HNA darüber berichtet.

Betrug mit Geldkarten für Hilfsbedürftige

Wie Staatsanwalt Andreas Buick auf FFH-Anfrage bestätigte, soll der Mann über so genannte Geldkarten für Hilfebedürftige Geld aus der Stadtkasse abgezwackt haben. Diese Karten werden normalerweise an Empfänger von Sozialleistungen ausgegeben. Sie können sich damit ihr Geld im Rathaus in Bar auszahlen lassen.

Geld in die eigene Tasche gesteckt

Der 44-Jährige soll die Karten auf andere Personen ausgestellt, aber für sich selbst verwendet haben. Er lud sie den Angaben nach jeweils mit einem Betrag von 2000 Euro auf und habe das Geld dann für sich selbst abgehoben.

Mitarbeiter ist nicht mehr für Stadt tätig

Die Taten sollen sich zwischen März 2018 und März 2020 ereignet haben. Der Mitarbeiter wurde nach Bekanntwerden der Vorwurfe freigestellt.

Marcel Ruge

Reporter
Marcel Ruge

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