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Unfall bei Helsa: Tote Wölfin identifiziert

Unfall bei Helsa - Tote Wölfin durch Gen-Test identifiziert

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Symbolbild

Nach einem Unfall mit einem Wolf bei Helsa Anfang Juni ist das Tier nun identifiziert. Die Analyse der Genproben durch das wildtiergenetische Labor des Senckenberg-Instituts hat nun ergeben, dass es sich um ein Tier handelt, das in Hessen noch nicht in Erscheinung getreten ist.

Weiterhin zwei sesshafte Tiere in Hessen

Die junge Wölfin mit der Laborkennung GW1644f (GW= Grauwolf, 1487= Labornummer. f= weiblich) stammt aus der mitteleuropäischen Flachlandpopulation. Das hat das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie mitgeteilt. Die Annahme, dass es sich um die in Nordhessen sesshafte Wölfin handeln könnte, hat sich damit nicht bestätigt: Es gibt weiterhin zwei sesshafte Tiere in Hessen.

Ein Tier im Vogelsberg, eines in Nordhessen

Neben dem Vogelsberg hat Hessen seit April 2020 ein zweites Wolfsterritorium im Umkreis des „Stölzinger Gebirges“ in Nordhessen. Ein weibliches Tier hält sich dort seit mehr als einem halben Jahr auf und gilt somit als sesshaft. Die Wölfin, die ein Auto an der Kreisstraße 7 angefahren hatte, ist dagegen in Hessen bisher genetisch nicht nachgewiesen worden.

Straßenverkehr für Wölfe gefährlich

Der Straßenverkehr wird Wölfen immer wieder zum Verhängnis: In Hessen waren seit 2011 neun Wölfe an hessischen Straßen in Unfälle verwickelt, acht wurden dabei getötet. Drei davon kamen an Straßen in Ballungsräumen ums Leben.

Marcel Ruge

Reporter
Marcel Ruge

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