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Kassel: Vorsicht vor dem Riesenbärenklau

Kassel - Vorsicht vor dem Riesenbärenklau

© dpa

Symbolbild

Er wirkt mit seinem grünen Stängel und den weißen Blüten unscheinbar – spätestens dann, wenn er bis zu vier Meter groß geworden ist, sieht er aber sehr beeindruckend aus: der Riesenbärenklau, auch Herkulesstaude genannt. Nah rangehen sollte man trotzdem nicht, denn die Pflanze kann bei Berührung schwere Haut-Reaktionen auslösen, so Experte Jonas Thielen. "Wenn man mit dem Saft oder der Pflanze in Kontakt gekommen ist, sollte man die betroffenen Stellen schnell mit Seife und Wasser waschen."

Bild einprägen

Bei Spaziergängen sollte man daher vorsichtig sein. Thielen empfiehlt, sich im Internet ein Bild des Riesenbärenklaus anzugucken und einzuprägen. Denn die Pflanze wachse im Grunde überall, vermehrt aber an Wegrändern und Flussläufen.

Eindämmung der Verbreitung kaum möglich

In Kassel wächst der Riesenbärenklau zum Beispiel am Fuldaufer - aber auch in der Nähe von Radwegen und Spielplätzen. Dort und an stark frequentierten Grünanlagen wird er aber regelmäßig entfernt, so Stadtsprecher Michael Schwab zu FFH. Den Riesenbärenklau in seiner Ausbreitung gänzlich einzudämmen sei kaum möglich, da er oft auch an unzugänglichen Standorten wachse. Bisher helfe bei der Verdrängung der Pflanzen eine intensive Mahd oder auch eine Beweidung zum Beispiel durch Ziegen gerade in schwer zugänglichem Gelände.

Madleen Khazim

Reporterin
Madleen Khazim

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