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Wettbewerb für "beste Verschwörungstheorie"

Corona-Satire in Kassel - Wettbewerb für beste Verschwörungstheorie

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Symbolbild

Die Mondlandung – nur gespielt? Elvis Presley – noch immer am Leben? Verschwörungstheorien gab es schon immer. Aber jetzt zur Corona-Krise haben sie wieder Hochkonjunktur. Manche zweifeln die Gefährlichkeit des Virus an oder vermuten dahinter Pläne zur Zwangsimpfung. In Kassel geht man mit Verschwörungstheorien jetzt besonders kreativ um.

"Verschwörungstheorien können auch Spaß machen"

Wenn Roland Goldack von manchen Corona-Verschwörungstheorien hört, kann ihm schon mal die Hutschnur platzen. Goldack betreibt das kulturelle Zentrum Werkstatt Kassel. Im Autoren-Café der "Werkstatt" können sich Hobby-Autoren austauschen. Goldack wollte sich nicht mehr nur über die kruden Theorien ärgern. Und so kam ihm die Idee: Warum nicht einen Schreib-Wettbewerb ins Leben rufen für die beste satirische Corona-Verschwörungstheorie. "So abgedrehte Theorien kann man auch selber machen, das kann Spaß machen - und man merkt auch, dass das ein interessantes Metier ist", so Goldack am FFH-Mikro.

Roland Goldack, Werkstatt Kassel, über die Idee zum Verschwörungstheorien-Wettbewerb

Preis für die beste "Verschwörungstheorie"

Über ein Dutzend Texte sind schon bei der Werkstatt eingegangen. Noch bis Ende Juli kann man seine selbst ausgedachte Verschwörungstheorie einschicken. Die Texte sollen veröffentlicht und später auch prämiert werden.


Die Texte sollten nicht länger als 2 DIN A4-Seiten sein. Sie sollen in zweifacher Ausfertigung per Post eingereicht werden: Werkstatt Kassel e.V. - Schreibwettbewerb -; Friedrich-Ebert-Straße 175, 34119 Kassel.

Marcel Ruge

Reporter
Marcel Ruge

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