Nachrichten > Nordhessen, Sport >

Hessens Top-Vereine können auf Nothilfe hoffen

Geld vom Bund - Top-Vereine können auf Nothilfe hoffen

© dpa

Symbolbild

Keine Spiele, keine Zuschauer, keine Einnahmen. Vielen Proficlubs aus Handball, Eishockey und Basketball geht’s durch die Corona-Zwangspause dreckig. Der Staat will klammen Vereinen jetzt mit einem 200-Millionen-Euro-Nothilfe-Paket unter die Arme greifen. „Grundsätzlich gut“, sagt Vorstand Axel Geerken von Handball-Bundesligist MT Melsungen. Das Geld müsse aber schnell fließen. Denn einige Vereine hätten schon Liquiditätssorgen.

Einnahmen von Dauerkartenverkäufen fehlen

Bei der MT etwa hätte man bisher die Abbuchung der Beträge für die Dauerkarten verschoben, weil noch nicht klar sei, wie viele Fans die Spiele überhaupt sehen können. "Das sind schon Dinge, die letztendlich fehlen", sagt Gerken im FFH-Gespräch. Deshalb sei es wünschenswert, wenn die Hilfe vom Bund schnell komme.

MT Melsungen-Vorstand Axel Geerken über den Hilfebedarf

Großteil der entgangenen Einnahmen soll erstattet werden

Laut CDU-Politiker Frank Steffel sollen Clubs bis zu 80 Prozent ihrer entgangenen Zuschauereinnahmen von April bis Dezember 2020 vom Bund erstattet bekommen. In Hessen könnten davon neben der MT Melsungen unter anderem auch die HSG Wetzlar oder die Gießen 46ers profitieren.

Mehr aus Nordhessen
Inhalt wird geladen
Top Meldungen
Inhalt wird geladen
Nordhessen

Zum Anhören Nachrichten, Wetter, Veranstaltungen

1:05
Nordhessen-News
0:30
Nordhessen-Wetter
nach oben