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Geflügelpest: VGH lehnt Beschwerde ab

Geflügelpest in Freiensteinau - VGH lehnt Beschwerde von Vogelhalter ab

© dpa

Symbolbild

Die Vögel eines Halters in Freiensteinau müssen sterben. Der Verwaltungsgerichtshof in Kassel hat eine Beschwerde des Halters gegen die Tötungsanordnung abgewiesen. Mehrere Pfauen waren an der Geflügelpest gestorben, weshalb der Vogelsbergkreis die sofortige Tötung aller gehaltenen Tiere angeordnet hat, mit Ausnahme der Tauben. Der Halter hatte dagegen Beschwerde eingelegt, die aber vom Verwaltungsgericht in Gießen abgelehnt wurde - und nun auch vom VGH. Damit ist die Entscheidung nicht mehr anfechtbar. 

Begründung des VGH

46 Eulen, mehrere Kolkraben, Nandus, Gänse, Enten, Hühner, Kraniche und Sittiche müssen jetzt getötet werden. In einer MItteilung des VGH heißt es unter anderem, die unterschiedlichen Unterbringungsorte der gehaltenen Vögel seien im Hinblick auf die weitere Ausbreitung der Erkrankung nicht ausreichend voneinander getrennt. Das Virus könne etwa durch einfachen Luftzug oder durch das zur Pflege der Tiere vorgesehene Personal übertragen werden.  

Olaf Brinkmann

Reporter
Olaf Brinkmann

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