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DEKRA: Tipps bei Marder-Schäden

DEKRA Fulda - Tipps bei Marder-Schäden

© dpa

Marder können an Autos teure Schäden verursachen. 

Kaputte Schläuche, Dichtungen oder Kabel im Auto: Das geht oft auf das Konto von Mardern. Jetzt im Frühjahr sind die kleinen Raubtiere besonders aktiv, und sie richten zum Teil schlimme Schäden an. Ganz  wichtig sei es deshalb, richtig versichert zu sein, sagte DEKRA-Experte Michael Katzer aus Fulda im FFH-Interview.

Katzer: "Bei Versicherungen sollte man darauf achten, dass auch Folgeschäden abgesichert sind"

Man brauche auf jeden Fall eine Teilkasko-Versicherung - und da sollte man darauf achten, dass auch Marder-Folgeschäden abgesichert sind. "Sonst zahlt die Versicherung nur den reinen Schaden - also vielleicht ein durchgebissenes Kabel für wenige Euro. Wenn aber auch Folgeschäden abgedeckt sind, zahlt die Versicherung beispielsweise, wenn durch das durchgebissene Kabel Öl ausgelaufen ist und den Motor geschädigt hat, was schnell ein paar tausend Euro kosten kann", so Katzer.

Schutz vor Mardern bietet nur eine Garage

Einen wirklichen Schutz vor Marder-Schäden bietet laut Katzer nur eine Garage. Hilfsmittel wie Gitter, Duftstoffe oder Strom brächten oft gar nichts. Der Geruch ist den Tieren egal, Stromschläge sind illegal  und die Gitter beißen die Marder einfach durch, so der Experte. 

 

"Bei der Versicherung sollte man darauf achten, dass auch Folgeschäden abgedeckt sind."

Michael Katzer von der DEKRA über den wichtigen Versicherungsschutz.

"Marderschäden erkennt man zum Beispiel durch Bissspuren."

Michael Katzer zu den typischen Merkmalen eines Marder-Schadens.

"Die Kosten können von wenigen Euro bis zu mehreren tausend Euro reichen."

Michael Katzer zu den Kosten, die ein Marder-Schaden verursachen kann.

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Eva-Maria Lauber

Reporterin
Eva-Maria Lauber

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