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LKW stürzt von Kinzigtalbrücke: Fahrer tot

LKW stürzt von Kinzigtalbrücke - Taucher bergen Fahrer tot aus Fluss

Auf der Autobahn von Hanau nach Fulda (A 66) ist ein Sattelzug von der Kinzigtalbrücke gestürzt. Das Führerhaus des Lastwagens landete im Fluss, der Fahrer kam dabei ums Leben.

Ersten Ermittlungen zufolge hatte der 56-Jährige am Dienstag bei Bad Soden-Salmünster (Main-Kinzig-Kreis) aus zunächst ungeklärter Ursache ein auf dem Standstreifen stehendes Wartungsfahrzeug gerammt und dabei die Kontrolle über sein Gespann verloren.

FFH-Reporterin Eva-Maria Lauber berichtet von vor Ort

Feuerwehrsprecher Frank Seidl beschreibt im FFH-Gespräch die schwierige Bergung

Feuerwehrsprecher Frank Seidl sagt im FFH-Gespräch: Fahrer konnte nur tot geborgen werden

© FFH

Fast 15 Meter in die Tiefe gestürzt

Der Lastwagen durchbrach die Leitplanke und fiel nach Angaben der Polizei fast 15 Meter in die Tiefe. Taucher zogen den Toten aus dem Führerhaus. Die A 66 wurde wegen der Bergungsarbeiten über Stunden in Richtung Fulda komplett gesperrt. Autofahrer mussten die Unfallstelle weiträumig umfahren. Die Polizei schätzte den Schaden auf rund 200 000 Euro. Der Sattelzug hatte Paletten geladen.

Die 1994 fertiggestellte Kinzigtalbrücke ist nach Darstellung des Main-Kinzig-Kreises mit 985 Metern die längste Straßenbrücke in Hessen. Täglich überqueren bis zu 30.000 Fahrzeuge das Bauwerk.

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