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"Stunde der Wintervögel" verlängert bis Montag

"Stunde der Wintervögel" - NABU verlängert das Vögel zählen

© dpa

Die Kohlmeise ist ein typischer Wintervogel. 

Rund 11.000 Hessen haben sich vergangenes Wochenende eine Stunde Zeit genommen und beobachtet, welche Vögel sich draußen so rumtreiben – beim NABU-Projekt „Stunde der Wintervögel“. Der Naturschutzbund hat das Ganze nun nochmal verlängert – bis Montag kann man seine Beobachtungen noch melden.

NABU erhofft sich Erkenntnisse über Population und Zugverhalten der Vögel

Das Vögel gucken dient nämlich einem wichtigen Zweck, hat Kathrin Kaltwaßer vom NABU in Wetzlar im Gespräch mit HIT RADIO FFH erklärt. Man erhalte so wichtige Einblicke in die Population verschiedener Vogelarten - und erfahre auch etwas darüber, ob und wann die Vögel im Winter noch in den Süden ziehen. "Bei den Staren haben wir zum Beispiel beobachten können, dass die im Winter auch öfter hier blieben", so Kaltwaßer.

Viele Waldvögel wurden bislang gesichtet

Besonders oft wurde dieses Jahr bisher der Haussperling gesichtet. Danach kommen bislang die Kohlmeise, die Blaumeise, die Amsel und der Feldsperling. Und auffällig sei bei der Zählaktion dieses Jahr gewesen, dass vor allem tyische Waldarten wie Eichelhäher, Buntspecht, Kleiber und Kernbeißer häufiger beobachtet wurden, teilt der NABU mit. Es könne sein, dass diese Vögel wegen des Wetterumschwungs oder vielleicht auch wegen einer geringeren Menge an Baumsamen in die Gärten und an die Futterstellen gekommen seien. 

Ergebnisse online melden

Wer bei der Zählaktion mitmachen möchte, nimmt sich eine Stunde Zeit und zählt dann, wie viele Vögel einer Art gleichzeitig zu sehen sind - damit man die Vögel nicht doppelt zählt. Die Ergebnisse kann man dem NABU dann über dessen Homepage melden. 

Eva-Maria Lauber

Reporterin
Eva-Maria Lauber

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