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Brand in Spänebunker in Schlüchtern: Feuerwehr 20 Stunden im Einsatz

20 Stunden Löscharbeiten - Brennender Spänebunker in Schlüchtern

Fast 20 Stunden hat es gedauert, bis ein Feuer in Schlüchtern gelöscht war. Der Brand war in einem Spänebunker in einem Holzbetrieb ausgebrochen. Die Löscharbeiten gestalteten sich kompliziert.

Die Feuerwehr konnte den Brand nicht mit Wasser löschen. Denn dafür hätte der Spänebunker geöffnet werden müssen. In der Kombination mit dem dann einströmenden Sauerstoff hätte Explosionsgefahr bestanden, sagt Christian Gärtner von der Feuerwehr Schlüchtern.

Werksfeuerwehr von Merck rückt an

Deshalb wurde die Werksfeuerwehr des Chemieunternehmens Merck aus dem hundert Kilometer entfernten Darmstadt um Hilfe gebeten. Diese hat den Spänebunker luftdicht versiegelt und Kohlendioxid eingelassen, um das Feuer damit zu ersticken.

100.000 Euro Schaden

Warum das Feuer ausgebrochen ist, ist noch unklar. Möglich sei ein technischer Defekt an einer Förderschnecke, sagt Polizeisprecher Thomas Leipold. Das untersuchten jetzt Brandsachverständige der Kriminalpolizei. Die Schadenshöhe wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.

Olaf Brinkmann

Reporter
Olaf Brinkmann

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