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Rhön Energie Fulda: Heizlüfter sind nicht die Lösung

Rhön Energie Fulda - "Heizlüfter sind nicht die Lösung"

© dpa

Heißbegehrte Ware: Viele setzen offenbar auf Heizlüfter, um warm durch den Winter zu kommen. 

Heizlüfter keine Lösung für den Winter

Die Rhön Energie Fulda warnt angesichts dem stark gestiegenen Verkauf von Heizlüftern und co. vor einer Überbelastung des Stromnetzes und damit vor einem Risiko für die Versorgungssicherheit. Nach Angaben der Rhön Energie Fulda sind von Januar bis Juni dieses Jahres rund 600.000 Heizlüfter-, Strahler, Wärmekonvektoren und Radiatoren verkauft worden. Das sei rund ein Drittel mehr als im Vorjahreszeitraum.

Weder technisch noch wirtschaftlich sinnvoll – im Gegenteil

Wie das Unternehmen erklärt, ist das Stromnetz ein fein justiertes System, das mit einer Sicherheitsreserve auf den üblichen Verbrauch ausgelegt ist. Wird das Netz plötzlich gleichzeitigen mit ungewöhnlich hohen Überlastungen durch mehrere zehntausend Heizlüfter konfrontiert, würden sofort Schutzmaßnahmen ergriffen werden und es käme zu Stromausfällen.

Besser: Wärmebedarf reduzieren

Statt Heizen wie immer, empfiehlt die Rhön Energie Fulda sein Heizverhalten anzupassen und den Wärmebedarf zu reduzieren. Wie das geht, gibt’s zum Nachlesen auf ihrer Internetseite: http://re-fd.de/energiespartipps

Olaf Brinkmann

Reporter
Olaf Brinkmann

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