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Prozess um räuberische Erpressung in Fulda

Fulda - Prozess um räuberische Erpressung

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Symbolbild

Wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung, gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung muss sich ein 25-Jähriger seit heute vor dem Landgericht Fulda verantworten. Aus Ärger über die Beendigung seines Probearbeitsverhältnisses soll er zwei ehemaligen Arbeitskollegen auf einen Parkplatz gelockt, sie zusammengeschlagen und ihnen 340 Euro Bargeld und ihre Mobiltelefone abgenommen haben. Dabei soll ein vermummter Unbekannter geholfen haben. Der Angeklagte hatte für eine Firma Telefonverträge an der Haustür verkauft.

Angeklagter gab sich vor Gericht als Opfer

Vor Gericht gab sich der Angeklagte als Opfer. Er sagte, sein ehemaliger Kollege habe von ihm verlangt, er solle Drogen verkaufen. Als er das abgelehnt habe, habe der zweite Ex-Kollege ihn am Arm gepackt. Da sei plötzlich der Unbekannte aufgetaucht. Der Arbeitskollege gab vor Gericht an, sich nicht so recht an die Vorgänge erinnern zu können. Besonders schwere räuberische Erpressung wird mit mindestens fünf Jahren Gefängnis bestraft. Mit einem Urteil ist am Montag zu rechnen.

 

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