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Stellenabbau bei Goodyear etwas geringer

Stellenabbau bei Goodyear - Etwas geringer als zunächst geplant

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Beim angekündigten Stellenabbau beim Reifenhersteller Goodyear Dunlop gehen etwas weniger Jobs verloren als vor rund einem halben Jahr angekündigt. Es werden 1050 Arbeitsplätze in den beiden Werken in Hanau und Fulda gestrichen, wie das Unternehmen in Hanau mitteilte.

Erste Jobs fallen im kommenden Jahr weg

Im März hatte der Reifenhersteller noch von 1100 Jobs gesprochen. In Hanau werden es 600 statt 610 sein und in Fulda 450 statt 490. Der größte Teil der Stellen werde im Jahr 2021 abgebaut, ein "gewisser Teil" werde bereits im kommenden Jahr wegfallen. Nach letzten Angaben des Unternehmens arbeiten an beiden Standorten rund 2900 Beschäftigte.

Modernisierung kostet rund 113 Millionen Euro

Das Unternehmen plant im Gegenzug die Werke für rund 113 Millionen Euro zu modernisieren. Damit sollten Leistungsfähigkeit und Produktivität steigen. Die Standorte sollen sich auf eine automatisierte Produktion von Pkw-Reifen ab Zollgröße 17 im Premiumsegment konzentrieren. Zugleich würden die Kapazitäten für kleine, weniger profitable Reifengrößen in beiden Werken reduziert. Goodyear Dunlop ist nach eigenen Angaben einer der größten Reifenhersteller Deutschlands und beschäftigt 6400 Mitarbeiter.

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