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Einbruchsschutz: Beratung der Polizei zuhause

Einbruchsschutz - Kostenlose Beratung der Polizei zuhause

Stellen Sie sich vor, Sie kommen nach Hause und da sind dreckige Fußspuren am Boden. Schränke und Schubladen durchwühlt, Dinge fehlen, ein Fenster steht offen - Einbrecher waren da! Einer jungen Familie im Vogelsberg ist das vor kurzem passiert und sie steht immer noch unter Schock. Das junge Paar will jetzt natürlich alles dafür tun, dass das nicht mehr passiert und hat sich deshalb Hilfe geholt, bei der Polizei. Denn dort kann man sich Hilfe holen, zum Beispiel in Form einer Beratung zuhause. 

Garten und Haus

Im Vogelsberg macht Wolfgang Keller vom Polizeipräsidium Osthessen die Beratungen vor Ort. Zunächst schaut er sich den Garten und die Nachbarschaft, dann Fenster und Türen ganz genau an. Bereits dort gibt der Experte die ersten Tipps. Am Ende der Runde setzen sich alle zusammen und Keller erklärt, was getan werden kann. Im Garten beispielsweise sei es hilfreich dafür zu sorgen, dass alles gut einsehbar sei. Denn haben Nachbarn einen guten Blick aufs Haus, hemmt das potentielle Einbrecher. Sie bevorzugen uneinsehbare Zugänge. Konkret heißt also der erste Tipp: Randbepflanzung runterschneiden!

Fenster und Türen

Fenster und Türen richtig sichern: Das geht auch nachträglich. Wichtig sei es beispielsweise, Fenster und Türen - wenn nicht schon geschehen - mit einer sogenannten Pilzkopfverriegelung auszustatten. Oft lassen sich Fenster entsprechend nachrüsten. Dabei handelt es sich um Metallzapfen, die beim Verschließen in Halterungen im Fensterrahmen greifen. Aber genauso wichtig - und das hat bei der betroffenen Familie im Vogelsberg gefehlt - seien abschließbare Fenstergriffe. Die sorgen dafür, dass sich die Mechanik des Fensters nicht doch vom Einbrecher bewegen lässt. Wie man Fenster und Türen noch sichern kann, welche Möglichkeiten Alarmanlagen und Überwachungskameras bieten, das erklärt die Polizei hier: www.k-einbruch.de/sicherheitstipps/

Finanzielle Unterstützung

Je nach Umfang kann das Sichern eines Hauses gegen Einbrüche teuer werden. Der Staat unterstützt Eigenheimbesitzer aber. Bei der KfW kann man entweder einen zinsgünstigen Kredit oder einen Zuschuss bis 1600 Euro bekommen. Infos dazu gibt es hier: www.k-einbruch.de/foerderung/bundesweite-kfw-angebote/

Olaf Brinkmann

Reporter
Olaf Brinkmann

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