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Saisongärten: Größere Nachfrage wegen Corona?

Saisongärten - Größere Nachfrage wegen Corona?

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Symbolbild

Draußen an der frischen Luft sein, etwas Sinnvolles tun und Pflanzen beim Wachsen zugucken – alle, die einen eigenen Garten haben, sind gerade jetzt während der Corona-Krise im Vorteil. Die Supermarkt-Kette Tegut bietet mit ihren Saisongärten allen anderen eine Alternative. Man kann sich eine schon fertig vorbereitete Parzelle mieten und dort sein eigenes Gemüse ziehen.

"Man hat einen Ort, zu dem man gehen kann, wenn alles andere zu hat"

Stefanie Krecek ist die Projektleiterin für die Saisongärten bei Tegut. Sie sagt im FFH-Interview, dass sie denkt, dass durch die Corona-Krise die Nachfrage nach den Saisongärten steigen wird. "Man kann sich auf etwas freuen, man hat einen Ort, zu dem man gehen kann, wenn Cafés und Kultureinrichtungen geschlossen sind - und man zieht sich sein eigenes Gemüse, das ersetzt in dem Bereich ja quasi den Supermarkt", sagt Krecek. 

In Fulda noch 30 Parzellen zu haben

In Fulda sind aktuell noch 30 Saisongarten-Parzellen zu haben. Sie werden vorbereitet und verschiedene Gemüse-Sorten werden schon ausgesät. Ab Ende April kann dann das Gärtnern los gehen - und vom Sommer bis zum Herbst kann man dann sein eigenes Gemüse ernten, von Karotten und Kartoffeln über Salate bis zu Kohl und Wirsing. Alle Infos dazu gibt es hier. 

Stefanie Krecek von Tegut

"Gerade wegen der Corona-Krise werden Saisongärten wahrscheinlich noch beliebter."

"Unsere Saisongärten sind schon vorbereitet und können auch von Garten-Anfängern bewirtschaftet werden."

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Eva-Maria Lauber

Reporterin
Eva-Maria Lauber

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