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Ende der Fünf-Quadratmeter-Regel in Gastronomie

Gastronomen atmen auf - Ende der Fünf-Quadratmeter-Regel

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Ab heute gilt die Fünf-Quadratmeter-Regel in der hessischen Gastronomie nicht mehr. 

In Hessen wurden die Corona-Regeln für Gaststätten und Übernachtungsbetriebe erneut angepasst. Für die Gastronomie gibt es weitere Lockerungen. Die Vorschrift, laut der pro Gast fünf Quadratmeter Fläche zu berechnen sind, ist gestrichen. Nach wie vor gilt auch hier die übliche und in vielen Bereichen anzuwendende Abstandsregel von 1,5 Meter von Mensch zu Mensch. Bei Menschen aus nur zwei verschiedenen Hausständen gilt der Abstand als verzichtbar. Gastro-Gäste müssen auch keine Mund-Nase-Bedeckungen mehr tragen. Service-Personal müssen sie hingegen auf haben.

Etliche Restaurants blieben wegen der Fünf-Quadratmeter-Regel geschlossen

Die bisherige Regel, dass auf fünf Quadratmetern Fläche nur ein Gast sitzen darf, war für viele Gastronomen kaum umsetzbar. In Fulda beispielsweise haben etliche kleinere Restaurants deswegen ihren Gästebereich gar nicht erst geöffnet, sondern weiterhin nur Essen zum Mitnehmen angeboten  – alles andere wäre für sie unrentabel gewesen.

Lockerungen auch im Hotellerie-Bereich

Übernachtungsangebote sind laut hessischer Landesregierung zulässig, wenn geeignete Hygienemaßnahmen nach den Empfehlungen des Robert Koch Instituts getroffen und überwacht werden. Zudem muss es Aushänge geben zu erforderlichen Abstands-und Hygienemaßnahmen. Sauna-,Schwimm- und Wellnessbereiche dürfen heute wieder ausschließlich von Übernachtungsgästen genutzt werden. Auch Fitnessräume sind bereits wieder offen. Individuelle Wellness-Massagen sind ebenfalls wieder möglich. Dabei müssen aber die Hygiene-Regeln eingehalten werden. Vorschriften und Beschränkungen zur Belegung und Wiederbelegung für die Zimmer gibt es nicht.

Eva-Maria Lauber

Reporterin
Eva-Maria Lauber

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