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Frankfurt: 25-jähriger Schleuser verurteilt

Vier Frauen aus Syrien und Irak - Frankfurt: Schleuser verurteilt

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Symbolbild

Wegen der Schleusung von vier Frauen aus Syrien und dem Irak ist ein Mann zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden. Die Richter des Frankfurter Landgerichts gingen am Donnerstag von Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz sowie Urkundenfälschung aus.

Dem Geständnis des 25 Jahre alten Angeklagten zufolge hatte er zwischen März und Juni vergangenen Jahres den Transport der Frauen von Griechenland aus in die Niederlande, nach Österreich und schließlich nach Deutschland mit falschen Papieren organisiert und begleitet. Beim Versuch, mit der vierten Frau die Kontrollen am Frankfurter Flughafen zu passieren, fielen die gefälschten Personaldokumente auf, und der Mann wurde festgenommen.

Geständnis und verlorener Arbeistplatz strafmildernd berücksichtigt

Das umfassende Geständnis und der nach dem Beginn der Corona-Pandemie verlorene Arbeitsplatz als Kellner wurden vom Gericht strafmildernd berücksichtigt. Von den 6000 Euro, die pro Schleusung von den Frauen bezahlt worden waren, hatte der Mann nur jeweils 500 Euro erhalten - den Rest kassierten die unbekannt gebliebenen Hinterleute. Gleichwohl sei in Anbetracht einer gewerbs- und bandenmäßigen Vorgehensweise eine Bewährungsstrafe nicht mehr möglich gewesen, hieß es im Urteil. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

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