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Generation Nichtschwimmer durch Corona

Schwimmkurse fallen ins Wasser - Corona führt zu Generation Nichtschwimmer

© dpa

Symbolbild

Schwimmunterricht in der Schule fällt aus, Schwimmbäder sind zu, Schwimmkurse finden nicht statt. Das Resultat: mehr als jedes zweite Grundschulkind kann nicht sicher über Wasser halten.

Die DLRG warnt vor einer „Generation Nichtschwimmer“ – und das Problem hat sich durch Corona nochmal verschlimmert. Das größte Problem ist und war der Mangel an Becken, sagt Michael Ulmer, Leiter der Schwimmgemeinschaft und -schule Frankfurt. Er sagt, dass es höchste Zeit ist, dass wieder mehr Schwimmunterricht stattfinden kann, denn die Zahl der Ertrunkenen war schon seit Jahrzenten nicht mehr so hoch wie jetzt.

Schwimmcamps im Sommer

Der DLRG in Hessen sucht auch schon nach Möglichkeiten, wie die Kurse nachgeholt werden können, sagt mir Präsident Michael Hohmann. So könnte es zum Beispiel in den Sommerferien Schwimmcamps geben. Es müsse aber noch geklärt werden, inwiefern so etwas realisiert werden kann.

Bahnen in Frankfurt werden knapp

Und es kommt noch schlimmer: Anfang Mai macht Frankfurts größtes Schwimmbad dicht – Das Rebstockbad wird abgerissen und neugebaut, damit fallen 16 Bahnen weg. Für den Sommer ist Ulmer optimistischer, da könnten dann auch Schwimmkurse wieder in den Freibädern stattfinden.

Lukas Schäfer

Reporter
Lukas Schäfer

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