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Frankfurt: Prozess um Knochen im Müll geht zu Ende

Lebenslange Haft gefordert - Frankfurt: Prozess um Knochen im Müll

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Symbolbild

Im Prozess um die Tötung einer Frau und die Entsorgung ihrer Leiche im Müll hat die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft für den wegen Mordes angeklagten Ehemann des Opfers beantragt.

Habgier als Mordmerkmal

Der Anklagevertreter ging in seinem Schlussvortrag am Donnerstag vor dem Landgericht Frankfurt davon aus, dass sich der 38-Jährige mit der Tat in den Besitz der Wohnung der Frau in Frankfurt-Nied bringen wollen. Dort habe er zusammen mit seiner neuen Freundin wohnen wollen. Das 44 Jahre alte Opfer war im Oktober 2019 von dem Angeklagten zunächst als vermisst gemeldet worden. Später fanden sich Knochenreste auf einer Mülldeponie, die von der Frau stammten. In dem seit Februar laufenden Prozess hatte der Angeklagte zu dem Vorwurf geschwiegen. Die Schwurgerichtskammer will am Freitag das Urteil verkünden.

Daniel Granitzny

Reporter
Daniel Granitzny

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