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Einige Kirchen in Hessen aufgegeben

Vor allem im Bistum Limburg - Einige Kirchen in Hessen aufgegeben

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Symbolbild

Kirchenaustritte nehmen zu, die finanzielle Lage wird schwieriger: Mehrere Kirchen in Hessen wurden in den letzten Jahren umgenutzt oder mussten sogar abgerissen werden.

Im Bistum Limburg gab es seit der Jahrtausendwende 56 Profanierungen, im Bistum Fulda waren es 19. Als Profanierung wird die Entweihung einer Kirche bezeichnet, bevor diese aufgegeben wird. Eine Wiesbadener Kirche wurde beispielsweise an die dortige Sektion des Alpenvereins verkauft, in Fulda soll demnächst eine Grundschule die Räumlichkeiten eines Gotteshauses nutzen und auf dem Gelände einer Sakralbaus in Bad Hersfeld ist eine Pflegeeinrichtung geplant.

Zwölf Kirchen und Kapellen im Bistum Limburg abgerissen

Insgesamt zwölf Kirchen und Kapellen wurden im Bistum Limburg abgerissen, in sieben Fällen ist demnach der Neubau eines Gotteshauses geplant. Auch in Frankfurt wird aktuell über den geplanten Abriss der Kirche St. Christophorus im Stadtteil Preungesheim diskutiert, dort sollen unter anderem eine katholische Kindertagesstätte und ein Andachtsraum entstehen. Bei der Evangelische Kirche in Hessen und Nassau wurden fünf Kirchen in andere kirchliche Gebäude umfunktioniert, so befindet sich in einer Frankfurter Kirche jetzt das Bibelmuseum.

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