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Süße Storchenbabys bei FFH-Hörer in Mainhausen

FFH-Hörer baut Nest für Vögel - Süße Storchenbabys in Mainhausen

© Privatfoto

Die süßesten Untermieter Hessens hat gerade definitiv FFH-Hörer Harry Svec aus Mainhausen!

In seinem Garten wohnt seit kurzem eine ganze Storchenfamilie mit zwei - gerade mal drei Wochen jungen - Babys. Und es gibt eine besondere Geschichte dahinter: Das Nest hat Harry selbst gebaut. Er wohnt am Waldrand und hatte immer beobachtet, wie ein Storch in den Bäumen nach einem passenden Unterschlupf gesucht, aber keinen gefunden hat.

Daraufhin baute Harry kurzerhand ein Nest und stellte es auf zwei zusammengeschweißten Laternenmasten in seinem Garten auf. Dort fühlten sich die Klappervögel auf Anhieb wohl.

Besondere Einblicke mit einer Drohne

FFH-Reporter Yanik Schick hat die Storchenfamilie besucht

FFH-Reporter Yanik Schick zu Gast bei der Storchenfamilie.

So viele hessische Störche wie noch nie

Aktuell leben so viele Störche in Hessen wie noch nie, insgesamt gut 2.500 erwachsene Vögel sind im FFH-Land heimisch. Sie sind überall zu finden, egal ob in Nord-, Süd, oder Mittelhessen. Die Landeshauptstadt der Störche sei aber auch Wiesbaden, erzählt Bernd Petri vom Naturschutzbund Hessen (NABU) im FFH-Interview mit Moderatorin Evren Gezer. Die Störche fühlen sich bei uns anscheinend wohl. 

Dass es mittlerweile wieder so viele Störche gibt, ist aber gar nicht so selbstverständlich. Die Tiere waren einst fast komplett ausgestorben. Die Bestände hätten sich nur erholt, weil in Spanien nun auf großen Flächen Reis angebaut wird, erzählt Petri. Auf den großen, nassen Reisfeldern könnten sich die Störche auf ihrer Reise in den Süden satt fressen und müssten nicht mehr hungern.

Das Klappern als Liebesbeweis

Eine Frage hat FFH-Moderatorin Evren Gezer aber noch: Wieso klappert der Storch? Und auch darauf hat der Fachmann die passende Antwort. Zum einen sei das Klappern ein Liebesbeweis unter den Vögeln, wenn sie sich nach langer Zeit zur Paarung wiedersehen, zum anderen soll es eine aggressive Warnung sein, wenn ein Kontrahent dem eigenen Nest zu Nahe kommt.

Bernd Petri (NABU) über die Störche in Hessen

Bernd Petri vom Naturschutzbund Hessen im Gespräch mit FFH-Moderatorin Evren Gezer

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