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BMW-Spendenaktion für psychisch erkrankte Kinder

BMW-Aktion in Frankfurt - Spenden für psychisch erkrankte Kinder

© FFH

Links: Dr. Michael Henning, Vorstandvorsitzender Kinderhilfestiftung Frankfurt, Mitte: Prof. Dr. Christiane M. Freitag. Leiterin der Klinik für Psychiatrie und Psychosomatik im Kindesalter an der Frankfurter Uniklinik, Rechts: Axel Juhre, Leiter BMW Niederlassungsverbund Mitte

„Fahr nachhaltig, tu Gutes“ - so heißt eine Spenden-Aktion von BMW.

Jeder Probefahrt-Kilometer, der bei den Niederlassungen in Frankfurt, Darmstadt und Kassel mit einem E-Auto oder einem Hybrid-Fahrzeug zurückgelegt wird, lässt die Spendenkasse der Frankfurter Kinderhilfestiftung klingeln. Für ein vollelektrisches Auto sind es 15 Cent pro Kilometer, für ein Hybrid-Modell 10 Cent pro Kilometer, sagte uns Axel Juhre, BMW-Niederlassungsleiter, im FFH-Gespräch.

Soforthilfe für Kinder

Die Kinderhilfestiftung Frankfurt leitet das eingefahrene Geld dann weiter an die Uniklinik in Frankfurt, da ist gerade eine neue Beratungsstelle für psychisch erkrankte Kinder entstanden. "Die Corona-Pandemie hat besonders den Kleinsten große Probleme bereitet", sagt Dr. Michael Henning, Vorstandvorsitzender der Kinderhilfestiftung.

Mit dem Soforthilfe-Angebot können sich Kinder, Jugendliche und Eltern frühzeitig - ohne Krankenschein - online einen Beratungstermin geben lassen. "Ziel ist es, psychische Erkrankungen frühzeitig und schnell zu erkennen und gegenzusteuern. Das würde dann auch die Krankenkassen finanziell entlasten. Die Hoffnung ist, dass die Krankenkassen dann irgendwann auch mehr in die Prävention investieren", so Henning.

Klares Spendenziel

Der BMW-Niederlassungsleiter Axel Juhre hat ein klares Spendenziel vor Augen: "Wir wollen zum Ende der Aktion am 13. November 25.000 Euro zusammen haben. Diese wollen wir dann gemeinsam mit dem Schirmherr der Aktion, mit Ministerpräsident Volker Bouffier, übergeben."

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