Nachrichten > Rhein-Main >

Offenbach: FFH zu Besuch im neuen Polizeipräsidium

Neues Polizeipräsidium - FFH-Besuch in Offenbach

Große Videoleinwände in der Kommandozentrale, High-Tech-Labore bei der Spurensicherung und im Zellentrakt riecht es noch nach frischer Farbe. Alles super-modern im neuen Polizeipräsidium in Offenbach am Spessartring. FFH war im neuen Prachtbau zu Besuch und durfte durch die Gänge gehen. 

Millionenbau der Superlative

Auf mehreren Etagen gibt es dutzende Büros, insgesamt über 1200 Räume. Hier arbeiten rund 900 Beamte unterschiedlicher Abteilungen unter einem Dach. 41 Monate wurde gebaut, gekostet hat das Mega-Projekt rund 140 Millionen Euro, inklusive "Raum der Stille": Ein Rückzugsort für Polizisten, die sich nach emotionalen Großeinsätzen, wie zum Beispiel dem Anschlag in Hanau, zurückziehen und mal durchatmen müssen. Außerdem gibt es eine große Sporthalle und eine schicke Kantine mit großem Terrassenbereich.

Notrufe laufen jetzt alle in Offenbach zusammen

Ein ganz wichtiges Thema nach den schlimmen Anschlägen von Hanau: Die Notrufe. "Die laufen jetzt alle zentral in Offenbach zusammen, von Schlüchtern bis Egelsbach", so Pressesprecher Rudi Neu im FFH-Gespräch. "Acht Polizisten sitzen an den Notrufplätzen, sollte es bei einer größeren Lage mehr als acht Notrufe gleichzeitig geben, wird der neunte oder zehnte Anrufer automatsich nach Frankfurt weitergeleitet. Auf diese Weise geht kein einziger Notruf verloren", so Neu. In der Tatnacht von Hanau kamen mehrere Anrufer mit ihren Notrufen nicht durch, weil die Leitungen dauerbelegt waren.

Daniel Granitzny

Reporter
Daniel Granitzny

nach oben