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MS Wissenschaft lockt junge Entdecker

Popcorn-Möbel und Pilz-Helme - MS Wissenschaft lockt junge Entdecker

© FFH/Stendebach

Ein Fahrradhelm aus einem Pilz, T-Shirts aus Kaffeesatz und Möbel aus Popcorn: Das gibt es auf der MS Wissenschaft am Rhein zu sehen.

Der umgebaute Frachter dockt in Mainz an und zeigt eine Ausstellung zum Thema "Bioökonomie": Wie können nachwachsende Rohstoffe fossile Recourcen ersetzen? Die Exponate seien nicht nur zum Anschauen da, sondern Kinder, Jugendliche und Familien könnten selber Mitmachen, erzählt Leon Dietewich FFH: "Wir haben einen Algenflipper: Das absolute Highlight für Kinder, wo man sich darüber informieren kann, wie man mit Algen Abwasser reinigt." 

Pilze und Pflanzen ersetzen Erdöl

Aus Pilzen lassen sich laut Aussteller Waschmittel, Medikamente und Kosmetika herstellen. Aus Pflanzen wie Bambus und Mais würden neue Werkstoffe entwickelt, die Plastik und andere erdölbasierte Produkte ersetzen. Auch ethische und politische Aspekte werden beleuchtet: Wie nachhaltig sind Biokraftstoffe? Welche Chancen und Risiken gehen mit neuen Methoden der Pflanzenzüchtung einher? Und wie könnte sich die Weltbevölkerung in Zukunft ernähren? 

Eintritt ist frei

Der Frachter ist quer durch Deutschland unterwegs: Gestartet in Berlin, war er zuletzt in Bingen und endet in der Hauptstadt Österreichs, in Wien. Empfohlen wir das Wissenschafts-Schiff Kindern ab zwölf Jahren, der Eintritt ist frei. Noch bis Mittwoch steht das Boot am Adenauerufer in Mainz. Für Schulklassen bis 25 Personen ist eine Anmeldung möglich.

FFH-Reporter Florian Stendebach hat das Wissenschafts-Schiff besucht

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