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Fluglärm: Anwohner beklagen zu viel Flugverkehr

Fluglärm-Streit in Mainz - Anwohner beklagen zu viel Flugverkehr

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Symbolbild

Streit um Fluglärm in Mainz: Seit März läuft dort ein Tesbetrieb. Eigentlich sollten die Piloten dort vermehrt tagsüber eine alternative Route fliegen, um nicht direkt über die Stadtteile Hechtsheim, Wiesenau und Laubenheim-Nord zu fliegen.

Ein gekrümmter Anflug auf Frankfurt quasi, der die dicht besiedelten Gebiete umfliegt - auch genannt "Segmentierter Anflug". Das werde aber nicht genügend genutzt, beklagen Mainzer Anwohner in der "AZ". Kristina Kelek von der Deutschen Flugsicherung sagt unserem FFH-Reporter aber auch, dass umfliegen nicht immer ginge.

Flugsicherung: Wetter beeinflusse Alternativ-Anflug

"Es hängt natürlich auch davon ab, wie die Verkehrssituation ist und wie die Wetterbedingungen sind. Es gibt verschiedene Einflüsse, unter denen ein solcher Anflug nicht angenommen wird", sagt Kelek im FFH-Gespräch. Sie sei mit den Nutzungszahlen der Piloten aber sehr zufrieden.

Kelek: Hängt von Verkehr und Wetter ab

Kristina Kelek von der Deutschen Flugsicherung zu FFH: "Es gibt verschiedene Einflüsse, unter denen ein solcher Anflug nicht angenommen wird."

Zehn bis 15 Flugzeuge fliegen alternativ an

Zehn bis 15 Piloten fliegen aktuell pro Tag die "gekrümmte Route", sie entscheiden selbst, ob sie das machen. Wie hoch die Lärmreduzierung durch den Testbetrieb am Ende wirklich war, soll die Fluglärmkommission ab Herbst auswerten. Geplant ist, dass die Piloten künftig ab 22 Uhr immer Hechtsheim & Co. umfliegen.

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