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Mutmaßliche IS-Frauen in Frankfurt gelandet

Rückhol-Aktion - Mutm. IS-Frauen in Frankfurt gelandet

© dpa

Symbolbild

Mit einer weiteren Rückholaktion hat die Bundesregierung acht Frauen nach Deutschland fliegen lassen, die sich vor einigen Jahren der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) angeschlossen haben sollen.

Zuletzt lebten die deutschen Frauen und ihre 23 Kinder im Gefangenenlager Roj im Nordosten Syriens, das unter kurdischer Verwaltung steht. Eine Chartermaschine mit ihnen an Bord landete kurz vor Mitternacht auf dem Frankfurter Flughafen. Ein Großteil der Rückkehrerinnen sei nach der Landung in Haft genommen worden, teilte Außenminister Heiko Maas (SPD) mit.

Maas: Kinder schuldlos

"Die Kinder trifft keine Schuld an ihrer Lage. Es ist richtig, dass wir alles dafür tun, ihnen ein Leben in Sicherheit und einem guten Umfeld zu ermöglichen", erklärte Maas. "Die Mütter werden sich vor der Strafjustiz für ihr Handeln verantworten müssen."

Haftbefehle gegen sechs Frauen

Nach Angaben aus Sicherheitskreisen lagen gegen sechs Frauen Haftbefehle vor, darunter drei vom Generalbundesanwalt. Das Jugendamt prüfe, wo ihre Kinder unterkommen können. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" berichtete, hatten die Frauen im Alter von 30 bis 38 Jahren mit ihren Kindern teils jahrelang in einem Gefangenenlager gesessen.

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