Nachrichten > Rhein-Main, Wiesbaden/Mainz >

Brand-Gefahr durch E-Busse auch in Wiesbaden?

Aufklärung gefordert - Brand-Gefahr durch E-Busse in Wiesbaden?

© dpa

Symbolbild

Nach dem verheerenden Brand von E-Bussen in einem Stuttgarter Depot fragen sich immer mehr Wiesbadener, ob die hier eingesetzten E-Busse auch gefährlich sind.

Busse wie in Stuttgart auch in Wiesbaden im Einsatz

50 Mercedes-Busse mit neuartigen Feststoffbatterie sind im Einsatz - genau so ein Modell hatte offenbar das Großfeuer in Stuttgart ausgelöst. Auch in Mannheim war so ein Bus in Flammen aufgegangen.

Kleine Fraktionen wollen Aufklärung

Die kleineren Stadtparlamentsfraktionen  BLW, ULW und BIG fordern jetzt, dass Busbetreiber ESWE zusammen mit Feuerwehr-Spezialisten sofort klärt, ob von den Wiesbadener Bussen eine Gefahr ausgeht. Der Mobilitätsausschus des Parlaments soll informiert werden, bei einem Vor-Ort-Termin im Busdepot. 

FFH fragt bei ESWE nach

Wir haben bei  ESWE-Verkehr nachgehakt, zu welcher Einschätzung man dort kommt. Sprecher Christian Giesen sagte uns, es seien etwa 40 Busse mit der betreffenden neuen Feststoffbatterie im Einsatz. Momentan habe man keine Hinweise auf  Sicherheitsbedenken. Man habe aber zusammen mit der Feuerwehr ein ausgeklügeltes Brandschutzkonzept erstellt und mehrfach nachgebessert. Die Busse stünden nachts alle weit genug auseinander, es gebe einen Brandschutzvorhang und große Wasser-Löschtanks.

Gespräche mit Hersteller

Nach FFH-Infroamtionen finden gerade auch Gespräche mit dem Bus-Hersteller statt, ob eventuelle neue Sicherheitschecks nötig sind oder technische Nachbesserungen. ESWE wollte uns nur bestätigen, dass man "im engen Austausch" sei.  

Peter Hartmann

Reporter
Peter Hartmann

nach oben