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Prozess wegen versuchten Totschlags in Frankfurt

Prozess um versuchten Totschlag - Defekte Waffe verhinderte Bluttat

© dpa

Symbolbild

Nach einem Vorfall an einem Kiosk im Frankfurter Gallusviertel steht ein Mann wegen des Verdachts des versuchten Totschlags vor dem Landgericht Frankfurt. Laut Anklage war der 30-Jährige im September vergangenen Jahres an dem Kiosk in eine Auseinandersetzung verwickelt.

In deren Verlauf soll er eine Waffe gezogen haben, sie auf seinen Kontrahenten gerichtet und abgedrückt haben.

Technischer Defekt verhindert Bluttat

Wegen eines technischen Defekts löste sich jedoch laut Staatsanwaltschaft kein Schuss - dies rettete das Leben des Gegenübers. Bei einer weiteren Auseinandersetzung soll ein weiterer Mann im Oktober sieben Zähne durch Kniestöße eingebüßt haben. Die Schwurgerichtskammer hat zunächst sieben Verhandlungstage bis Ende November terminiert.

Andreas Kohl

Reporter
Andreas Kohl

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