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Brüder-Grimm-Festspiele in Hanau starten

Freiheit als roter Faden - Brüder-Grimm-Festspiele in Hanau starten

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Es werden märchenhafte Wochen in Hanau: Am heutigen Freitagabend starten die Brüder-Grimm-Festspiele.

Vom 13. Mai bis 31. Juli werden dem Publikum im überdachten Amphitheater sowie in der Wallonischen Ruine insgesamt fünf Inszenierungen geboten. Eröffnet werden die Festspiele mit einer Uraufführung des Musicals "Drosselbart!".

Weitere Highlights

Als weitere Inszenierungen stehen das Schauspiel "Aladin und die Wunderlampe" sowie das Familienstück "Brüderchen und Schwesterchen" und - in der Reihe Grimm-Zeitgenossen - Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" auf dem Programm der 38. Spielzeit.

Abgerundet wird es mit "Das kunstseidene Mädchen", einer Bühnenfassung des Romans von Irmgard Keun um ein junges Mädchen in den 1930er-Jahren, wie die Stadt und die Festspiele am Mittwoch mitteilten. 

Oberbürgermeister Claus Kaminsky

"Die Begeisterung in der Stadt ist spürbar"

Die Brüder Grimm Festspiele stellen in und seinem Jahresablauf ein absolutes Glanzlicht. Ein Highlight da. Die Begeisterung ist schon in der Stadt langsam aber sicher spürbar. Und ich bin sicher viele Zehntausende aus Hanau aus der Region werden das in diesem Jahr wieder genießen.

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Audiodeskription für Menschen mit Sehbehinderung

Das Publikum könne sich auf unterhaltsame und moderne Interpretationen der Grimm'schen Märchen freuen, die die traditionellen Geschichten des in Hanau geborenen Brüderpaares mit zeitgenössischen Themen kombinieren. So werde eine Brücke zur Gegenwart und modernen Gesellschaft geschlagen, erklärte Intendant Frank-Lorenz Engel. Als roter Faden verbinde das Thema "Freiheit" die Stücke.

Für Menschen mit Sehbehinderung bieten die Festspiele in diesem Jahr erstmals eine Vorstellung von "Aladin und die Wunderlampe" mit Audiodeskription. Das Bühnengeschehen werde dabei unmittelbar beschrieben, um es ohne inhaltliche Verluste live erlebbar zu machen.

Zehntausende Besucher

Vor der Pandemie lockten die Festspiele alljährlich rund 80 000 Besucher in die Stadt im Osten des Rhein-Main-Gebiets. Seit 1985 werden die weltberühmten Erzählungen der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm mit den Festspielen lebendig gehalten.

Hoffen auf unbeschwerte Spielzeit

Wegen der Corona-Pandemie waren die Festspiele 2020 erstmals ausgefallen, im vergangenen Jahr kehrten sie zurück auf die Bühne - unter Einhaltung der Corona-Regeln und bei eingeschränkter Kapazität.

Auch in diesem Jahr werde die Pandemie ihre eigenen Regeln aufstellen, doch die Rahmenbedingungen des Amphitheaters am Park des Hanauer Schlosses Philippsruhe erlaubten auch in diesen Zeiten entspannten Theatergenuss, erklärte der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD)

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