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Fehlende Finanzierung: Frankfurter Euro-Skulptur droht Versteigerung

Nicht mehr genug Geld - Frankfurter Euro-Symbol droht Auktion

© dpa

Das große Euro-Symbol vor der ehemaligen Zentrale der Europäischen Zentralbank ist ein beliebtes Fotomotiv in Frankfurt. Jetzt droht der Skulptur die Versteigerung.

Ob in sozialen Medien, im Fernsehen oder in Musikvideos: Das Euro-Symbol am Frankfurter Willy-Brandt-Platz ist eines der meist abgelichteten Motive der Stadt. Der Skulptur droht jetzt allerdings die Versteigerung. 

Das hat der Vorsitzende des Frankfurter Kultur Komitees, Manfred Pohl mitgeteilt. Ihm gehört die Skulptur.

Es fehlt am Geld

Als Grund für die drohende Versteigerung nannte Pohl die fehlende Finanzierung. Demnach seien während der Corona-Krise Sponsoren ausgefallen und die Beseitigung der Schäden durch Vandalismus habe finanzielle Mittel aufgebraucht. Die Instandhaltung koste laut Pohl 200.000 Euro im Jahr.

Kostenteilung als Lösung

Sein Vorschlag zur Rettung der Skulptur ist, die nötigen Gelder durch vier zu teilen: mit jeweils 50.000 Euro von Sponsoren, der Europäischen Zentralbank (EZB), der Stadt Frankfurt und dem hessischen Finanzministerium. Sollte sich allerdings keine Lösung finden, werde das Euro-Symbol Mitte Oktober an interessierte Firmen versteigert. 

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