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Eintracht Frankfurt mit einem Punkt gegen Hertha BSC

Erster Bundesliga-Punkt - Frankfurt mit Unentschieden in Berlin

© dpa

Kolo Muani (l.) bereitete das Tor zum 1:1 von Kamada vor.

Eintracht Frankfurt hat den ersten Saisonsieg verpasst: Bei Hertha BSC Berlin reichte es für die Eintracht nur zu einem 1:1. Die Tore erzielten: Suat Serdar (3. Minute), Daichi Kamada (48. Minute)

Früher Rückstand wie gegen die Bayern

Das Hertha-Konzept ging erst einmal besser auf. Eine Fehlerkette von Kamada bis Ansgar Knauff nutzte Serdar per Kopfball zur frühen Führung.

Die nach den jüngsten Enttäuschungen durch die Pokalpleite in Braunschweig (5:6 i.E.) und der Derby-Pleite gegen Union Berlin (1:3) erstaunlich gute Stimmung in der Ostkurve, in der die Berliner Fans mit einer Mega-Choreografie 130 Jahre Hertha-Historie feierten, stieg weiter an.

Grund zum Jubeln hätte es bald wieder geben können. Evan Ndicka (15.) klärte nach einer Hereingabe von Maximilian Mittelstädt in höchster Not. Kanga (23.) kam nach einem schnellen Angriff frei zum Schuss und hätte erhöhen müssen.

Eintracht zu Beginn nicht im Spiel

Die Eintracht hatte wenig zu bieten und wirkte im 3-3-2-2-System nicht harmonisch. Alario (7.) hatte die schnelle Chance zum Ausgleich, vergab aber recht schlampig. 

Kamadas Schuss (41.) nach einer abgefälschten Flanke des weitgehend wirkungslosen Götze ging über das Tor. Ins Spiel fand die Eintracht durch Berliner Hilfe zurück. Ein krasser Fehler von Filip Uremovic führte zum Konter über Kolo Muani und den einschussbereiten Kamada.

Jetzt spielten die Hessen direkter. Kolo Muani (55.) schoss knapp vorbei. Die Hertha fiel aber nicht wie bei ähnlichen Spielverläufen zuletzt in sich zusammen. Beide Teams glaubten an ihre Siegchance und hatten viele Chancen. Dodi Lukebakio (59./61.), Stevan Jovetic (72.) und Suat Serdar (83.) sowie Kamada (63.) und Kolo Muani (64.) vergaben.

Knifflige Elfmeter-Entscheidung am Ende

Emotionaler Höhepunkt war eine knifflige Elfmeterentscheidung. Referee Frank Willenborg entschied zwei Minuten vor dem Ende auf Strafstoß für Frankfurt, weil Hertha-Torwart Oliver Christensen, Eintracht-Stürmer Rafael Borré gefoult haben sollte - nach Videostudium revidierte er aber sein Urteil.

Sow: "Ging darum zu punkten und zu kämpfen"

Eintracht-Mittelfeldspieler Djibril Sow zu FFH

Wir haben uns ein sehr wichtiger Spieler verloren. Okay Zeig. Ab neuer Tag beginnt zu einzudringen, zu spät Zwänge. Und heute ging sein beraubt Aroma Zukunft alle für alle zu kämpfen. Ich, glaube das haben wir von so einer Zange gemacht. Samuel prophezeite laut zu verbessern. Wir wohnen auch uns. Würdest du Loser

© HIT RADIO FFH
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