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BGH bestätigt Haftstrafe für Falk nach Schuss auf Anwalt

Nach Schuss auf Anwalt - Haftstrafe für Alexander Falk bestätigt

© dpa

Symbolbild

Der Hamburger Verleger-Erbe und einstige Börsenstar Alexander Falk muss aller Voraussicht nach zum zweiten Mal ins Gefängnis.

Der Bundesgerichtshof (BGH) verwarf die Revision des 53-Jährigen gegen seine Verurteilung zu einer viereinhalbjährigen Haftstrafe. Damit ist ein Urteil des Frankfurter Landgerichts aus dem Juli 2020 rechtskräftig, wonach Falk Kriminelle beauftragt hatte, einen Wirtschaftsanwalt anzuschießen.

Bereits 22 Monate in Untersuchungshaft

Bis zum Frankfurter Urteil hatte Falk 22 Monate in Untersuchungshaft gesessen. Diese Zeit wird auf die verhängte Haftstrafe angerechnet. Eine Aussetzung der restlichen Haft zur Bewährung ist normalerweise erst möglich, wenn zwei Drittel der Strafe abgesessen sind.

Anwalt hatte millionenschwere Klage vorbereitet

Falk hatte einst als erfolgreicher Internetunternehmer zu den reichsten Deutschen gehört. 2008 wurde er wegen versuchten Betrugs zu vier Jahren Haft verurteilt, weil er den Wert seiner Firma geschönt und diese zu einem überhöhten Preis verkauft hatte. Der angeschossene Anwalt hatte danach eine millionenschwere Schadenersatz-Klage der Gegenseite mit vorbereitet. Den Anschlag auf ihn soll Falk aus Wut, Rache und gekränkter Ehre in Auftrag gegeben haben. Verurteilt wurde er wegen Anstiftung zur gefährlichen Körperverletzung.

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