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Nach Einsturz von Terrasse: Opel-Zoo muss zahlen

Nach Einsturz von Terrasse - Opel-Zoo muss Schmerzensgeld zahlen

Rund zweieinhalb Jahre nach dem Einsturz einer Restaurantterrasse ist der Kronberger Opel-Zoo zur Zahlung von Schmerzensgeld und Schadenersatz verurteilt worden. Das klagende Ehepaar erhalte insgesamt rund 13.000 Euro, sagte eine Sprecherin des Frankfurter Landgericht am Montag.

Holzterrasse war nicht ausreichend gewartet

Der Zoo habe als Eigentümer des Grundstücks seine Verkehrssicherungspflicht verletzt, weil er die Holzterrasse nicht ausreichend gewartet habe. Die Terrasse war im August 2015 teilweise eingestürzt, sieben Menschen wurden verletzt. Das Ehepaar hatte auch das Restaurant verklagt, diese Klage wurde jedoch abgewiesen. 

Ursache: Versteckter Baumangel

Ein Gutachter stellte nach dem Unglück fest, dass ein Holzbalken morsch war. In dem Prozess hatten beide Beklagten jegliche Schuld von sich gewiesen. Ursache des Unglücks sei ein versteckter Baumangel gewesen, der von außen nicht erkennbar gewesen sei, hieß es. Die Schuld liege bei dem Bauleiter und der für den Holzbau zuständigen Fachfirma. Das Gericht schlug vergeblich einen Vergleich vor, danach hätte der Zoo 4000 Euro an das Ehepaar bezahlen sollen. Nach dem Unglück war bereits gegen den Bauleiter wegen Baugefährdung und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt worden, das Verfahren wurde gegen die Zahlung von 9000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung eingestellt.

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