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Freispruch im Frankfurter Missbrauch-Prozess

Freispruch für Lehrer - Wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt

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Symbolbild

Mit einem Freispruch ist der Frankfurter Missbrauch-Prozess gegen einen Lehrer zu Ende gegangen. Das Landgericht entschied am Freitag zugunsten des 60 Jahre alten Angeklagten aus dem Main-Taunus-Kreis, da die Aussage der heute 13-jährigen Schülerin nicht in erforderlicher Weise "konsistent" gewesen sei. Zuvor hatte bereits eine Sachverständige Zweifel an der Glaubwürdigkeit der unter einer Lernschwäche leidenden Schülerin geäußert. 

Äußerungen der Schülerin reichen nicht aus

Das Mädchen hatte berichtet, der Lehrer habe sie auf einer Schulfahrt, in einem Klassenzimmer und in der Wohnung unsittlich berührt. Für eine Verurteilung reichten die Äußerungen der Schülerin nach Auffassung des Gerichts aber nicht aus.

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