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Betrug mit Flugtickets: 38-Jähriger muss in Haft

Betrug mit Flugtickets - Drei Jahre Haft für Geschäftsmann

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© dpa

Symbolbild

Wegen Betruges mit angeblichen Flugtickets ist ein 38 Jahre alter Mann vom Landgericht Frankfurt zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Nach Überzeugung der Richter prellte er Hunderte Kunden um insgesamt 560 000 Euro. Nach dem Urteil hat sich der teilweise geständige Angeklagte in 348 Fällen des gewerbsmäßigen Betruges strafbar gemacht. Vor Gericht hatte er angegeben, lediglich als Strohmann im Handelsregister für ein betrügerisches Unternehmen gedient und dafür eine geringe Aufwandsentschädigung erhalten zu haben.

Reisekunden hatten in Vorkasse Geld überwiesen

Laut Urteil hatte der Mann jedoch Vollmacht über die Geschäftskonten, von denen er mehrfach Geld abgehoben oder überwiesen habe. Deshalb müsse er sich die betrügerischen Aktivitäten des eigentlichen Firmeninhabers zurechnen lassen. Die Reisekunden waren über das Internet auf das Unternehmen aufmerksam geworden und hatten Geld für Flugtickets nach Kuba oder Thailand in Vorkasse überwiesen. Danach hörten sie aber nichts mehr von dem Unternehmen. 

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