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Präventionsprojekt gegen Antisemitismus an Schulen

Hessische Schulen - Präventionsprojekt gegen Antisemitismus

Kultusminister Alexander Lorz (mitte) unterschreibt zusammen mit Meron Mendel, dem Direktor der Bildungsstätte Anne Frank (links) und Doron Kiesel vom Zentralrat der Juden in Deutschland (rechts) den Vertrag für das Projekt.
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Kultusminister Alexander Lorz (mitte) unterschreibt zusammen mit Meron Mendel, dem Direktor der Bildungsstätte Anne Frank (links) und Doron Kiesel vom Zentralrat der Juden in Deutschland (rechts) den Vertrag für das Projekt.

Mit einer ersten Lehrerfortbildung ist ein Präventionsprojekt gegen Antisemitismus an hessischen Schulen in Frankfurt gestartet. "Antisemitismus ist eine Realität in Deutschland", sagte Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, die das Projekt gemeinsam mit den hessisches Kultusministerium ins Leben gerufen hat. Das Problem betreffe alle, betonte Kultusminister Alexander Lorz (CDU). "Ob latent im Alltag geäußerte Judenfeindlichkeit und systematische Hassbotschaften" - jeglicher Form von Diffamierung und Ausgrenzung müsse entgegengetreten werden. Es müsse frühzeitig "mehr Wachsamkeit" zu Antisemitismus entwickelt werden - die Schulen seien dabei ein wesentlicher Ort. 

Workshops und Fortbildungen für Schüler*innen und Lehrer*innen

Im Rahmen des Projekts "Antisemitismusprävention an hessischen Schulen" sollen nach Angaben Mendels Schüler und Lehrer für das Thema Antisemitismus sensibilisiert und für passende Reaktionen trainiert werden. So sind in diesem Jahr mindestens 36 Workshops für Schüler und mindestens 15 Fortbildungsveranstaltungen für Lehrer geplant. 

Katharina Burow

Reporter:
Katharina Burow

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