Nachrichten > Rhein-Main, Top-Meldungen >

"Car"-Freitag in Frankfurt: 300 Fahrer zu schnell

"Car"-Freitag in Frankfurt - Rund 300 Fahrer zu schnell unterwegs

© dpa

Symbolbild

Autoposer, Raser und Tuner - die Polizei hat beim sogenannten "Car"-Freitag in Frankfurt hunderte Auto- und Motorradfahrer kontrolliert. Rund 300 Fahrer seien zu schnell unterwegs gewesen - davon fuhren 56 Autofahrer mehr als 21 Stundenkilometer zu schnell.

Spitzenreiter sei ein BMW -Fahrer mit 110 km/h im Bereich der Mainzer Landstraße, Ecke Taunusanlage, gewesen, so die Polizei. 

Zu laute Fahrzeuge und Schreckschusspistole

Außerdem stellte die Polizei einige Autos und Motorräder wegen unzulässiger Veränderungen - also Tuning - sicher. In 19 Fällen wurde eine Ordnungswidrigkeit wegen des Verursachens unnötigen Lärms geahndet. Bei insgesamt drei Autos und drei Motorrädern seien die Abgasanlagen derart verändert gewesen, dass der zulässige Geräuschwert überschritten wurde. Sie wurden allesamt sichergestellt.

In insgesamt 18 Fällen führten technische Veränderungen an den Fahrzeugen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis.

In einem sichergestellten Auto fanden die Beamten eine Schreckschusspistole. Es wird jetzt wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Es zeige sich einmal mehr, dass solche umfangreichen Kontrollen notwendig seien, so die Polizei. Das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit sei nach wie vor eine der Hauptunfallursachen.

nach oben