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Immer weniger Bäcker und Metzger in Hessen

Nachwuchs fehlt - Mehr Läden schließen als Neue eröffnen

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Immer mehr Bäckereien und Fleischereien in Hessen schließen ihre Geschäfte: Die Zahl der handwerklichen Betriebe sank in den vergangenen zehn Jahren um gut 34 beziehungsweise fast 32 Prozent. Das geht aus Daten des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) hervor. "Seit einigen Jahren schließen im Bäcker- und Fleischerhandwerk jedes Jahr mehr Betriebe als neue eröffnet werden", sagte Herbert Dohrmann, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Fachverbände des Lebensmittelhandwerks. Waren im Jahr 2008 in Hessen noch rund 1566 Fleischereibetriebe in der Handwerksrolle eingetragen, verringerte sich die Zahl bis Ende 2018 laut ZDH auf 1070. Die Zahl der handwerklichen Bäckereien sank im selben Zeitraum von 1120 auf 736. 

Es fehlt an Nachwuchs

Nicht nur Bürokratie und Konkurrenz von Discountern und Supermärkten belasten die beiden großen Zweige des Lebensmittelhandwerks. Vor allem der Fachkräftemangel und das gesunkene Interesse von Schulabgängern an einer Lehre bereiten den Betrieben Sorge. "Das Problem ist der Mangel an qualifiziertem Personal und an Nachwuchskräften, aus denen eine neue Generation von Inhabern entstehen müsste", sagte Dohrmann. 

Daniel Granitzny

Reporter:
Daniel Granitzny

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