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Massen an falschem Olivenöl verkauft - Festnahmen

Auch in Frankfurt Betrügereien - Bande verursacht Schaden in Millionenhöhe

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Symbolbild

Internationale Ermittler sind einer kriminellen Bande auf die Schliche gekommen, die lange Zeit in Deutschland und Italien mit falschem Olivenöl gehandelt haben soll. Auch Restaurants und Geschäfte in Frankfurt sollen beliefert worden sein. 24 Verdächtige seien festgenommen worden, zwei davon in Deutschland, erklärten die Staatsanwaltschaft im italienischen Foggia und die EU-Justizbehörde Eurojust. 

Billiges Sonnenblumenöl anstatt edles Olivenöl

Den Mitgliedern der kriminellen Organisation wird unter anderem illegaler Handel und Lebensmittelfälschung vorgeworfen. Nach Angaben der italienischen Ermittler sollen sie Soja- oder Sonnenblumenöl mit verschiedenen Substanzen - beispielsweise Beta-Carotin - versetzt haben, um es wie Natives Olivenöl Extra aussehen zu lassen und als solches zu verkaufen. Alle 15 Tage habe die Organisation 23 000 Liter des gepanschten Öls nach Deutschland versendet.

Hoher Schaden

Der Gesamtschaden belaufe sich auf mindestens acht Millionen Euro. Im Laufe der Ermittlungen, die seit 2015 liefen, wurden mehr als 150 000 Liter des verkaufsfertigen Öls beschlagnahmt. Pro Jahr hätten die Verdächtigen mehr als eine Million Liter des billigeren Öls gekauft, um es zu verfälschen und für einen deutlich höheren Preis zu verkaufen.

Daniel Granitzny

Reporter:
Daniel Granitzny

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