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Polizei warnt: Diebe nutzen Einkaufstrubel

Polizei warnt - Diebe nutzen Einkaufstrubel

© dpa

Im Sommer ist es der Eis-Trick, in der Weihnachtszeit der mit der Bratwurst, um Menschen ihr Geld zu stehlen: "Der Trick bleibt gleich, wird aber angepasst an die Gelegenheit und Gegebenheit", heißt es beim Hessischen Landeskriminalamt in Wiesbaden. Diebstähle auf den Weihnachtsmärkten gehören demnach zu den "Klassikern" der Delikte in der Adventszeit. Eine Masche der Täter: Sie rempeln Marktbesucher vermeintlich versehentlich an, auf der Jacke des Opfers landet Senf von der Bratwurst - und die Ablenkung wird für den Taschendiebstahl genutzt.

Polizisten in Zivil unterwegs

Auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt sind neben uniformierten Polizisten auch Beamte in Zivil unterwegs, um etwa Ausschau nach Taschendieben zu halten. Außerdem gebe es nach Bedarf und Möglichkeit Kontrollen, sagte eine Polizei-Sprecherin. Wer im Trubel des Weihnachtsmarktes dennoch Geldbeutel, Handy oder andere Wertsachen einbüßt, kann sowohl bei jedem Polizeirevier als auch auf der stationären "Weihnachtsmarktwache" nahe der Frankfurter Paulskirche Anzeige erstatten.

Bislang "sehr ruhig"

Bislang gibt es aber trotz zahlreicher Besucher und Gedränge vor Verkaufsbuden und Glühweinständen eher wenig Arbeit für die Polizei auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt. "Es ist bisher sehr ruhig", sagte eine Polizei-Sprecherin auf Anfrage.

Auch Wälder werden zu Tatorten

Auch Hessens Wälder werden in der Weihnachtszeit zu Tatorten: "Um die Vorweihnachtszeit beobachten wir immer wieder den Diebstahl junger Fichten oder Tannen, die als Weihnachtsbäume oder Schmuckreisig verwendet werden", berichtete der Landesbetrieb Hessen Forst.

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