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Verdächtiges Päckchen - Gleissperrung in Frankfurt

"Sehr makabrer Scherz" - Stundenlange Gleissperrung in Frankfurt

© dpa

Archiv-Bild:  Eine Beamtin und ein Beamter der Bundespolizei stehen inmitten An- und Abreisender Pendler am Frankfurter Hauptbahnhof. 

Wegen eines verdächtigen Päckchens in einer Regionalbahn sind am Mittag drei Gleise im Hauptbahnhof Frankfurt gesperrt worden. Es kam zu erheblichen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Ersten Ermittlungen zufolge hatte ein Unbekannter ein mit Packband umwickeltes Päckchen, aus dem drei Drähte herausragten, in der Zugtoilette neben dem Waschbecken deponiert.

Inhalt war harmlos

Ein Entschärfer der Bundespolizei röntge das Päckchen - dann kam schließlich die Entwarnung: Darin waren dem Sprecher zufolge lediglich mit rot-schwarz-goldenem Draht umwickelte Weihnachtskerzen in roter Farbe. "Es war ein kleiner Schockmoment", sagte der Bundespolizeisprecher. "Das Päckchen sollte wohl nach einer Bombe aussehen - ein sehr makabrer Scherz."

Ein Zugbegleiter hatte das Päckchen kurz vor der Einfahrt der Regionalbahn in den Hauptbahnhof, der Endhaltestelle, bemerkt. Als alle Passagiere ausgestiegen waren, sperrte die Polizei aufgrund der unklaren Gefährdungslage die Gleise 15, 16 und 17 und alarmierte einen Entschärfer. Ein Sprengstoffspürhund der Bundespolizei schnüffelte sich im Anschluss durch die Regionalbahn. Nach mehr als zwei Stunden waren die Gleissperrungen wieder aufgehoben. Die Ermittlungen dauren an.

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