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SGE Co-Trainer: "Wir starten wieder am 5.April"

"Wir starten wieder am 5.April" - SGE Co-Trainer Reutershahn glaubt dran

Armin Reutershahn (Mitte) sagt:" Der Fussball bleibt wichtiger Bestandteil der Gesellschaft" 

Eintracht Frankfurts Assistenz Trainer Armin Reutershahn glaubt daran, dass die Eintracht Mannschaft schon Ende nächster Woche den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen kann: "Wir gehen davon aus, dass wir am 5. April wieder mit dem Training in Frankfurt starten. Und dann hätten wir etwa 3 Wochen Zeit, um uns vorzubereiten, um dann wieder Ende April spielen zu können."

Trainingsstart für 5. April geplant

"Wir werden dann im taktischen Bereich arbeiten. Rein konditionell und auch athletisch dürften die Jungs nicht allzu viel in der Pause verloren haben", glaubt der Assistent von Cheftrainer Adi Hütter, zu dem er jeden Tag Kontakt hat. Einschränkend sagt Reutershahn dann aber doch auch."Natürlich wissen wir auch, dass sich die Situation immer von einem auf den anderen Tag ändern kann."

"Ich bin im Moment Lehrer für meinen Sohn"

Die Eintracht Mannschaft ist derzeit ja unter häuslicher Quarantäne, weil zwei Spieler und auch noch zwei Betreuer positiv auf das Corona Virus getestet wurden und Reutershahn berichtet aus seinem Alltag:" Ich fühle mich zur Zeit wie ein kleiner Lehrer. Mein Sohn ist in der 5.Klasse und ich gucke mir zur Zeit mit ihm Primzahlen an oder die Nordseeverschmutzung. Ich bin froh, dass ich ihm da noch helfen kann."

" Spiele ohne Zuschauer wären für alle gleich schwer"

"Unabhängig davon gucke ich mir im Moment alle unsere Spiele noch mal an, lese viel und gucke DVD's um mich inspiriren zu lassen."  Reutershahn, der ja auch schon unter Niko Kovac und Friedhelm Funkel zum Eintracht Trainerstab gehörte, macht sich unabhängig davon aber auch seine Gedanken über den Fussball im Allgemeinen in dieser schwierigen Situation: " Sollten wir ohne Zuschauer erst mal weiterspielen, trifft das ja für alle zu. Kein Verein hat dann seine gewohnte Unterstützung von den Rängen. Auch der Borussia Dortmund muss dann ohne 72.000 heimsiche Anhänger auskommen."

Reutershahn sicher: "Fussball ist und bleibt wichtiger Bestandteil der Gesellschaft"

Insgesamt ist sich Reutershahn aber sicher: " Der Fussball ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft, der auch einen wichtigen Beitrag dazu leistet. Wenn man sich die Entwicklung da mal anguckt: Die Stadien sind gewachsen, weil die Nachfrage da ist. Frauen und Kinder gehen in die Arenen, das war früher nicht so. Das Interesse am Sport, am Fussball ist viel größer als früher . Aber klar ist auch: Im Moment haben erst mal andere Themen Vorrang."

Sonja Pahl

Reporterin
Sonja Pahl

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